nahm ich sodann von Goethe Abschied und fuhr des andern Tages nach Jena hinüber und richtete mich in einer Gartenwohnung ein bey sehr guten redlichen Leuten. In den Familien des Herrn von Knebel und Frommann fand ich auf Goethes Empfehlung eine freundliche Aufnahme und einen sehr belehrenden Umgang. Weiterlesen >>>
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Ich wollte heute eigentlich schon in Jena seyn, Goethe sagte aber gestern wünschend und bittend, daß ich doch noch bis Sonntag bleiben und dann mit der Post fahren möchte. Weiterlesen >>>
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Ich war in diesen Tagen wiederholt bey Goethe. Heute sprachen wir größtenteils von Geschäften. Ich äußerte mich auch über seine Frankfurter Recensionen, die ich Nachklänge seiner academischen Jahre nannte, welcher Ausspruch ihm zu gefallen schien, indem er den Stand-Punkt bezeichne, aus welchem man jene jugendlichen Arbeiten zu betrachten habe. Weiterlesen >>>
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Diesen Morgen erhielt ich abermals eine Einladung zu Goethe, und zwar mittelst einer von ihm beschriebenen Charte. Ich war darauf wieder ein Stündchen bey ihm. Er erschien mir heute ganz ein anderer als gestern, er zeigte sich in allen Dingen rasch und entschieden wie ein Jüngling. Weiterlesen >>>
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Vor wenigen Tagen bin ich hier angekommen, heute war ich zuerst bey Goethe. Der Empfang seiner Seits war überaus herzlich, und der Eindruck seiner Person auf mich der Art, daß ich diesen Tag zu den glücklichsten meines Lebens rechne. Weiterlesen >>>
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Sonntag, 23. Mai 2010, 14.43 Uhr
Hier werden ab dem dem 10. Juni 2010 die „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ von Johann Peter Eckermann veröffentlicht. Der Publikationsrythmus orientiert sich an der Datierung der Einträge bei Eckermann. Textgrundlage ist die zweite Auflage von 1837, wie sie bei Google Books als PDF verfügbar ist. Dieser Ausgabe wird zeichengetreu auch da gefolgt, wo sie sich den heutigen Lesegewohnheiten widersetzt.
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